Wir freuen uns, dass du dich für die Werkstätten Lehre der ZHdK interessierst. Auf folgenden Seiten erhältst du die wichtigsten Informationen zur Nutzung der Werkstätten.
Den Zugang zu einer Werkstatt erhältst du nach erfolgreich absolviertem Z-Tech-Kurs. Bevor du deinen ersten Z-Tech-Kurs besuchst, musst du dieses E-Learning bearbeitet und die abschliessenden Kontrollfragen richtig beantwortet haben.
Für die Nutzung der Werkstätten ist eine Unfallversicherung obligatorisch.
Werkstätten Lehre
In den Werkstätten Lehre lernen Studierende verschiedene Verfahren, Materialien und Maschinen anzuwenden und für die Realisation gestalterischer Ideen einzusetzen. Sie können den Weg von der gestalterisch-künstlerischen Idee hin zu einem fertigen Exempel oder Gegenstand praktisch vollziehen. Von der Idee, zur Konzeption, bis zur Konkretisierung erweitern sie sukzessive ihr Verfahrenswissen und ihre Produktionskompetenzen.

LowLevel Werkstatt
Die LowLevel Werkstatt (3.E07) bietet einen schnellen Zugang zu Maschinen und Werkzeugen und kann so die Möglichkeiten im eigenen Atelier markant erweitern. Neben Styroporcutter und einfachen Schneidemaschinen bietet die LowLevel Werkstatt auch einen Einstieg in digitale Techniken wie beispielsweise Laserschneiden.
Holzwerkstatt
Das breite Spektrum an Holzbearbeitungsmaschinen der Holzwerkstatt (2.E02 / 2.E03) ermöglicht verschiedene Fertigungsprozesse: Von der Platte zum Möbel, vom Klotzbrett zum selbst verleimten Massivholzbrett, mittels Drechselmaschine zu Rundformen oder mit der Biegetechnik zu geformten Werkstücken. Oder auch archaisch mit Handwerkzeug vom Rohling zu deiner Skulptur. Die Werkstattverantwortlichen unterstützen bei den verschiedenen Arbeitstechniken.
Metallwerkstatt
In der Metallwerkstatt (2.D01) können grosse und kleine Montagen und Konstruktionen in unterschiedlichen Metallen umgesetzt werden. Zahlreiche Maschinen unterstützen den Zuschnitt, die Verformung und die Montage, wobei mit dem Laser unter anderem Teile seriell aus Aluminium oder Stahl gefertigt werden können. In enger Zusammenarbeit mit der Feinmetallwerkstatt können auch Formen in Metall gegossen werden.
Keramikwerkstatt
Ob durch Handaufbau, Freidrehen an der Töpferscheibe, Giessen in selbst hergestellte Gipsformen oder Printing am 3D Drucker – in der Keramikwerkstatt (2.E23) steht eine vielseitige Palette an Möglichkeiten für Objekte im Material Ton zur Verfügung, die nach dem Brennprozess weiter bearbeitet und glasiert werden können. Beim experimentellen Arbeiten mit Ton, Giessmassen, Engoben und Glasuren entstehen Erprobungen, Modelle, Skulpturen, Gebrauchskeramiken und installative Erzeugnisse. Auch neue und andere keramische Ideen und deren Umsetzungen sind stets willkommen.
Kunststoffwerkstatt
In der Kunststoffwerkstatt (2.E06) lassen sich durch Thermoformen, Biegen oder Giessen Formen realisieren, die mit anderen Materialien und Techniken nur schwer umsetzbar sind. Ein weiteres Einsatzgebiet bildet das Laminieren, welches verschiedene Materialien verstärken und veredeln lässt. Das Arbeiten in Kunststoff eignet sich zusätzlich für die Fertigung von Unikaten bis hin zu Kleinserien.
Siebdruckwerkstatt
In der Siebdruckwerkstatt (5.E09) lassen sich durch das Schablonen-Druckverfahren unterschiedlichste Materialien wie Papier, Textilien, Kunststoffe, Holz, Metall, Glas und vieles mehr bedrucken. Spannend an dieser Technik ist, dass neben herkömmlichen Siebdruckfarben auch unterschiedlichste Materialien wie zum Beispiel Silikon, Leim, Plusterfarben, also diverse dickflüssige Substanzen, verdruckt werden können.
Textilwerkstatt
Nähen, Sticken, Schweissen, Textildrucken und Plotten. Die Textilwerkstatt (5.E11) bietet ein breites Spektrum an Maschinen, Verarbeitungsmöglichkeiten und Materialien. Die künstlerische und designorientierte Ausrichtung ermöglicht Projekte im 2- und 3D Bereich unter Einsatz von analogen und digitalen Techniken.
Papierwerkstatt
Die Papierwerkstatt (5.G08 / 5.E15) ist der Ort, an dem alle buchbinderischen Arbeiten zusammenlaufen, Techniken rund um die Kartonage und Verpackungen erlernt und erprobt werden. Gerätschaften für den analogen und digitalen Zuschnitt bis hin zum Papierschöpfen bilden nur einen Teil der Möglichkeiten, welche die Werkstatt bietet.
Druckwerkstatt
In der Manuellen Druckwerkstatt (5.E14) werden Kenntnisse über diverse Drucktechniken vermittelt, dazu zählen nebst Hochdruckverfahren wie Holz- und Linolschnitt auch Tiefdruckverfahren wie Kaltnadel, Radierung sowie Aquatinta.
Mit Techniken sowie Material darf experimentiert werden: verschiedene Druckverfahren können kombiniert, sowie neue Herangehensweisen erprobt werden. Durch das enge Zusammenwirken unserer Werkstätten an der ZHdK, können digitale und analoge Druckprozesse verschmolzen werden, um technisch und künstlerisch neuartige eigenständige Darstellungsformen auszuloten. So entstehen Serien wie auch Unikate.
Modellbauwerkstatt
Die Infrastruktur der Modellbauwerkstatt (2.E20) ist ausgelegt für den Funktions- und Designmodellbau. Zur Ausrüstung gehört ein großzügiger Maschinenpark zur analogen sowie auch digitalen Bearbeitung diverser Materialien wie Holz, Metall, Kunststoff usw. Die Modellbauwerkstatt richtet sich an Studierende, welche in diversen Materialien experimentieren, entwerfen sowie produktorientierten Prototypen- und Modellbau betreiben.
Wer steckt dahinter?
Nebst einer fortschrittlichen Infrastruktur steht dir auch professionelle Unterstützung für die Realisation deiner Projekte zur Seite.