Gina Dellagiacoma

Gina Dellagiacoma ist Forscherin und Kulturveranstalterin mit Sitz in Luzern und Zürich.

Seit 2023 ist Gina Dellagiacoma Doktorandin am Institut für Sozialanthropologie und Kulturwissenschaften der Universität Zürich und wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Silvy Chakkalakal. Zuvor schloss sie ihr Masterstudium in Kulturwissenschaften an der Universität Luzern ab und arbeitete am Interdisziplinären Zentrum für Gender Studies der Universität Bern. Ihre aktuelle Forschung und Lehre konzentriert sich auf Kunst und ästhetische Praktiken, feministische und queere Theorien sowie visuelle Kulturwissenschaften. Sie ist Vorstandsmitglied der Empirical Cultural Studies Switzerland (EKWS).

Ihre Dissertation befasst sich mit feministischen Filmen während der neuen Frauenbewegung in der Schweiz (1970–95). In ihrem Projekt untersucht sie nicht nur das historische Phänomen des feministischen Films, sondern auch die Aktualisierung von Praktiken und Protagonistinnen in der Gegenwart. Ihre Dissertation ist Teil des Doktoratsprogramms «Epistemologies of Aesthetic Practices» am Collegium Helveticum.

In ihrer Arbeit interessiert sich Gina Dellagiacoma für die Schaffung und Vermittlung von Wissen an den Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft. Seit vielen Jahren arbeitet sie in und mit verschiedenen Kulturinstitutionen wie dem Neubad Luzern, Die Predigt, dem Kleintheater Luzern oder aha – ein Festival für Wissen, wo sie eine Vielzahl von Vorträgen und Diskussionen kuratiert und moderiert hat.

Detaillierteres CV:
https://www.isek.uzh.ch/en/culturestudies/aboutus/team/mid-level/dellagiacoma.html