Autor: mloertscher

The interplay between narrative and casting

Abstract by RAQUEL KISHORI DUKPA

As a production company and collective, JÜNGLINGE develops feature film and series projects. Their collective debut film „FUTUR DREI“ (2020, Berlinale Panorama) tells of the complicated feelings of growing up and living together in our immigration society. 

JÜNGLINGE takes a cross-feminist and anti-racist look at our present and tries to find an accessible and pop-affine language for it. The collective believes that films and series not only depict realities but also change them, that images create an idea of who we want to be and can be in this society.  

In her case study, Raquel Dukpa gives an insight into her work on „FUTUR DREI“ and „DRUCK“ and raises questions about the interplay between cast and narrative.  

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Narrative und Besetzung im Wechselspiel

Abstract von RAQUEL KISHORI DUKPA

Als Produktionsfirma und Kollektiv entwickelt JÜNGLINGE Spielfilm- und Serienprojekte. Ihr kollektiver Debütfilm „FUTUR DREI“ (2020, Berlinale Panorama) erzählt von komplizierten Gefühlen des Aufwachsens und Zusammenlebens in unserer Einwanderungsgesellschaft. 

JÜNGLINGE wirft einen querfeministischen und anti-rassistischen Blick auf unsere Gegenwart, versucht eine zugängliche und pop-affine Sprache für sie zu finden. Das Kollektiv glaubt daran, dass Filme und Serien Realitäten nicht nur abbilden, sondern diese auch verändern, dass Bilder eine Vorstellung davon erschaffen, wer wir in dieser Gesellschaft sein wollen und können.  

Raquel Dukpa gibt in ihrer Case-Study Einblicke in ihre Arbeit an „FUTUR DREI“ und „DRUCK“ und stellt Fragen nach dem Wechselspiel von Besetzung und Narrativ. 

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Figurenarbeit – Vom Text zum Leben

Abstract von ELLA RUMPF

In diesem Showcase mit der renommierten Schauspielerin Ella Rumpf werden wir einen tieferen Blick auf verschiedene Figuren aus ihrer Filmografie in unterschiedlichen Genres werfen. Ella Rumpf wird ihre Methode der Rollenerarbeitung sowie ihre Körper- und Stimmtechnik vorstellen. Sie wird auch einen Einblick in ihre Arbeitsbeziehungen mit Regiesseur:innen, Coaches und Schauspieler:innen geben.

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Character work – Bringing text to life

Abstract by ELLA RUMPF

In this showcase with the renowned actress Ella Rumpf, we will take a deeper look at characters in her filmography in a variety of film genres. Ella will share her method in role creation as well as her techniques for body and voice work. She also reflects on her working relationships with directors, coaches and fellow actors.

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Vulnerability in the actor-director relationship

Abstract by Katalin Gödrös

The relationship between directors and actors is fragile and has been historically characterised by abusive working relationships. What does responsible directing look like that respects boundaries, protects vulnerability and supports actors on their way to surprising performances?
In conversation with director Katalin Gödrös, these and other facets of working with actors will be explored.

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Verletzlichkeit in der Beziehung Schauspiel-Regie

Abstract von Katalin Gödrös

Die Beziehung Regie-Schauspiel ist fragil und historisch immer wieder von missbräuchlichen Arbeitsbeziehungen geprägt. Wie sieht eine verantwortungsvolle Regiearbeit aus, die Grenzen respektiert, Verletzlichkeit schützt und die Spielenden auf dem Weg zu überraschenden Darstellungen fördert?
Im Gespräch mit Regisseurin Katalin Gödrös werden diese und weitere Facetten der Arbeit mit Schauspielenden untersucht.

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Katalin Gödrös (EN)

After studying at the Film Academy in Budapest (1992-1996), where she specialised in production, she worked as a production manager for feature films in Berlin. She directed several short films and made her first feature film „Mutants“ with ZDF – Das kleine Fernsehspiel, which premiered at the Berlinale in 2002. Her next feature film „Songs of Love and Hate“ premiered in Locarno in 2010.

Katalin Gödrös has been writing screenplays, adapting novels and directing films since 2001. In addition to her ambitious work as a writer-director, she also accepts commissions for series and television films.

She has taught directing and screenwriting in Berlin (dffb) and Zurich (Focal, ZHDK) for fifteen years and is a mentor at the Drehbuchwerkstatt Zurich/Munich. She is professor for directing at the ifs Cologne. She works closely with the Romani Film Commission and supports the Roma Film Festival Berlin. Her latest film „Jakobs Ross“, based on the novel of the same name by Silvia Tschudi, is currently in cinemas.

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> Lecture at ZFICTION.24 | Vulnerability in the actor-director relationship


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Katalin Gödrös

Nach dem Studium an der Filmakademie in Budapest (1992-1996), Schwerpunkt Produktion, arbeitete sie als Produktionsleiterin für Kinofilme in Berlin. In eigener Regie entstanden mehrere Kurzfilme und schließlich zusammen mit dem ZDF – Das kleine Fernsehspiel der erste Spielfilm »Mutanten«, der 2002 auf der Berlinale Premiere feierte. Ihr nächster Spielfilm »Songs of Love and Hate« premierte 2010 im Internationalen Wettbewerb in Locarno.

Seit 2001 schreibt Katalin Gödrös Drehbücher, adaptiert Romane für die Leinwand und führt Regie. Neben der ambitionierten Autorenregiearbeit, übernimmt sie auch mit Engagement Auftragsarbeiten bei Serien und Fernsehfilmen.

Seit fünfzehn Jahren unterrichtet sie Regie und Drehbuch in Berlin (dffb), Zürich (Focal, ZHDK) und ist Mentorin an der Drehbuchwerkstatt Zürich/München. Sie ist Professorin für Regie an der ifs Köln. Kulturpolitisch arbeitet sie eng mit der Romani Film Commission zusammen und unterstützt das Roma Filmfestival Berlin. Ihr neuster Film «Jakobs Ross» nach dem gleichnamigen Roman von Silvia Tschudi ist aktuell im Kino.

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> Das Referat bei ZFICTION.24 | Verletzlichkeit in der Beziehung Schauspiel-Regie

Rüdiger Suchsland (EN)

Rüdiger Suchsland

Rüdiger Suchsland is a film critic and director. He studied history and philosophy in Munich. After graduating, he worked as a freelance journalist for various cultural editorial departments. Since 1998, he has worked mainly in the field of film criticism. As an author, he writes for the FAZ, film-dienst, Telepolis, Deutschlandfunk and various other national and regional publications. Since 1997 he has been an editor at artechock. In addition to all his reviews and in-depth interviews, he regularly publishes loose notes there with the irregular column „Cinema Moralia“, which combines current observations, short reviews, gossip, film politics and many indispensable tips into a text form that is free in every respect. From 1998 to 2004 he was a staff member of the Filmfest München and since 2002 at the Filmfestival Mannheim-Heidelberg as well as at the „Festival des deutschen Films“ in Ludwigshafen. From 2004-2008 and again since 2012, he has been a board member at the Association of German Film Critics.
Suchsland says about his work as a film critic: „Film criticism is of course subjective. But it should definitely be committed and always curious. Film criticism always keeps some distance, always identifies with cinema, but only to a limited extent with ‚the film industry‘. A really good film critic is always also a social and cultural critic.“

> Cinema Moralia on artechock.de (in German)

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Rüdiger Suchsland

Rüdiger Suchsland

Rüdiger Suchsland ist Filmkritiker und Regisseur. Er studierte Geschichte und Philosophie in München. Nach seinem Abschluss arbeitete er als freier Journalist für verschiedene Kulturredaktionen.
 Seit 1998 ist er hauptsächlich im Bereich der Filmkritik tätig. Als Autor schreibt er beispielsweise für die FAZ, den film-dienst, Telepolis, den Deutschlandfunk und diverse andere überregionale und regionale Publikationen. 
Seit 1997 ist er Redakteur bei artechock. Neben seinem sämtlichen Kritiken und ausführlichen Interviews veröffentlicht er dort mit der unregelmäßig erscheinenden Rubrik «Cinema Moralia» regelmäßig lose Notizen, die aktuelle Beobachtungen, Kurzkritiken, Klatsch, Filmpolitisches und viele unentbehrliche Hinweise zu einer in jeder Hinsicht freien Textform verbinden.
Von 1998 bis 2004 war er Mitarbeiter des Filmfest München und seit 2002 beim Filmfestival Mannheim-Heidelberg sowie am «Festival des deutschen Films» in Ludwigshafen. 2004-2008 und wieder seit 2012 ist er Vorstandsmitglied beim Verband der deutschen Filmkritik. 
Über seine Arbeit als Filmkritiker meint Suchsland: «Filmkritik ist natürlich subjektiv. Sie sollte aber unbedingt engagiert und immer neugierig sein. Filmkritik hält immer etwas Distanz, identifiziert sich jederzeit mit dem Kino, aber nur begrenzt mit ,der Filmbranche‘. Ein wirklich guter Filmkritiker ist immer auch ein Gesellschafts- und Kulturkritiker.»

> Cinema Moralia auf artechock.de

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