Auch die Propädeutikums-Studierende Coralie Spätig hat sich für eine Arbeit im Bereich Bild entschieden. «Wenn uns Fenster verwirren» besteht aus elf Aquarellen und 8 Bleistiftzeichnung im DIN A4-Format. «Bei einem Rundgang ist mir aufgefallen, dass es ungewöhnlich viele Spiegelungen im Toni-Areal gibt, sowohl innen als auch aussen.» Weil Coralie Spätig sich beschränken wollte und musste, entschied sie sich dafür, lediglich von aussen aufs Toni zu gucken. «Die Auswahl von vier Bildern für den Toniblog zeigt jeweils eine andere Perspektive: Von ganz nah, von weit weg …»

Zwar hat sie schon durch ihre gestalterische Matura reichlich Erfahrung mit der Aquarelltechnik – die Abbildung von Spiegelungen jedoch war ein ganz neues Thema. «Zu Beginn des Malprozesses zeichnete ich immer alles ganz detailliert von den Fotos ab, die ich zuvor von den Spiegelungen aufgenommen hatte. Aber das ist nicht so lebendig geworden. Dann bin ich dem Rat meiner Dozenten gefolgt und habe direkt vor Ort gezeichnet. Das war eine tolle Erfahrung! Da erst habe ich gemerkt, dass ich Dinge im Bild weglassen darf. Und mit einem Mal konnte man auf meinen Aquarellen viel besser erkennen, was hinter und was vor der Spiegelung liegt.»

Coralie Spätig geniesst den Umstand, sich im Propädeutikum voll und ganz auf die Kunst konzentrieren und eigene Schwerpunkte setzen zu können. So gut, dass sie fest vorhat, sie für das Studienfach Scientific Visualization zu bewerben.

 

Zum Hintergrund: Studierende aus dem Propädeutikum thematisieren den Campus Toni
Arbeiten anderer Propädeutikum-Studierender:
Fotografien (ohne Titel)
Die Tonis
Begegnungen im Toni-Areal
Mit dem zweiten Blick
Spiegelungen – Figuren – Ebenen
Into Toni