Schlussbericht und Stellungnahmen

Wir freuen uns sehr, den Schlussbericht von Art.School.Differences (deutsche Fassung mit einigen Teilen nur auf Französisch) zu Handen der drei Kunsthochschulen HEAD – Genève, HEM Genève-Neuchâtel und ZHdK sowie des Staatssekretariates für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) zur Verfügung zu stellen.
Für Eilige: Das Kapitel 9 fasst die Schlussfolgerungen zusammen, das Kapitel 10 beinhaltet die identifizierten Handlungsfelder für eine inklusivere Kunsthochschule.

Die beteiligten Kunsthochschulen haben je eine Stellungnahme zum Abschlussbericht zu Handen des SBFI verfasst und sich bereit erklärt, diese zu veröffentlichen. Der internationale Beirat (International Advisory Board) hat mit einer Meta-Stellungnahme auf die Stellungnahmen der Hochschulen reagiert.

Stellungnahme der HEAD – Genève (auf Französisch)
Stellungnahme der HEM Genève-Neuchâtel (auf Französisch)
Stellungnahme der ZHdK (auf Deutsch)
Meta Stellungnahme des International Advisory Board (auf Deutsch)

Der Schlussbericht ist wie folgt aufgebaut:
Auf die ausführliche Einleitung mit den Zielsetzungen, Fragestellungen und ersten Begriffsklärungen folgt das Kapitel 2. Theoretische Grundlagen und Forschungsstand zu Inklusion und Exklusion an Kunsthochschulen. Es gibt einen Überblick über den Forschungsstand zu Ungleichheiten in den Feldern der Bildung und der Künste und bietet eine Einführung in die theoretischen Grundlagen, die wir für den weiteren Bericht als wichtig erachten. Das Unterkapitel 2.3 ist auf Französisch verfasst.
Kapitel 3. Methodisches Vorgehen erklärt die Ausgangslage einer «fokussierten Ethnographie» der Institution Kunsthochschule und erläutert die Grundlagen unserer empirischen Untersuchung. Auch werden die Ko-Forschung und der Austausch mit dem internationalen Beirat und dem institutionellen Beirat beschrieben.
Kapitel 4. Ausgangslage: Historische Entwicklung der Kunsthochschulen in der Schweiz widmet sich der historischen Entwicklung der Schweizer Kunsthochschulen. Das Verständnis unterschiedlicher Traditionen und deren Entwicklungslinien und Spannungsfelder bildet eine Grundlage, um die gegenwärtige Situation des Feldes verstehen und die Politiken und Praktiken von Inklusion und Exklusion in der höheren Kunstausbildung untersuchen zu können. Die Unterkapitel 4.3 und 4.5 sind auf Französisch verfasst.
Kapitel 5. Institutionelle Verfahren und Praktiken der Auswahl an Schweizer Kunsthochschulen umfasst die Ergebnisse der Beobachtungen, Interviews und statistischen Analysen bezüglich der Aufnahmeverfahren, der darin implizierten Spannungsfelder sowie der Effekte von Inklusion und Exklusion an den drei untersuchten Kunsthochschulen. Das Unterkapitel 5.4 ist auf Französisch verfasst.
Kapitel 6. Praktiken der Auswahl über die Aufnahmeverfahren hinaus nimmt den exklusiven Charakter der Kunsthochschulen als Grundlage. Dieser ergibt sich nicht nur durch die Begrenzung der Anzahl Studienplätze und die Spannungsfelder bei der Auswahl der Kandidat_innen, sondern manifestiert sich auch im weiteren Studienverlauf, in den Curricula sowie hinsichtlich Strategien und Projekten der Internationalisierung der Hochschulen. Teile des Unterkapitels 6.4 sind auf Französisch verfasst.
Kapitel 7. The appeal of artistic education: An analysis of marketing strategies and promotional materials untersucht die Zuschreibungen und Normierungen von Studierenden und Studieninteressierten in den Werbematerialien der drei Hochschulen und liegt auf Englisch vor.
Kapitel 8. Reflexion und Ergebnisse des Ko-Forschungsprozesses beschreibt vor dem Hintergrund der spannungsreichen Geschichte der Aktionsforschung (vgl. Mörsch 2016) die Ergebnisse des Ko-Forschungsprozesses. Die Beschreibungen der Ko-Forschungsprojekte liegt auf Englisch vor.
Kapitel 9 fasst in den Schlussfolgerungen die wichtigsten Ergebnisse des Berichtes zusammen und Kapitel 10 beinhaltet Handlungsfelder zuhanden der drei Hochschulleitungen, die wir aufgrund unserer Forschungsergebnisse identifiziert haben.