doris, die Geschichte der Kronenwiese

also, ich war heute 3 stunden im stadtarchiv, habe zeitungsartikel durchstöbert und die wichtigsten fakten zur geschichte der kronenwiese herausgeschrieben. hier der text;

Auf dem Sonderkind des Quartiers Unterstrasse, namentlich der Kronenwiese, wurde Mitte der 80er Jahre eine Gassenküche errichtet. Betreut durch die Zürcher Arbeitsgemeinschaft für Jugendprobleme (ZAGJP) und finanziert durch Private und die Kirche gab es während 17 Jahren jeden Wintermittag für 8 Franken eine ausgewogene Mahlzeit für randständige Personen, und während kurzer Zeit auch eine temporäre Notschlafstelle. Das Angebot wurde bis 2001 rege genutzt, doch durch billige take aways ging das Interesse an der Gassenküche verloren. Als 2003 Vandalakte an der Baracke hinzu kamen stellte die Arbeitsgemeinschaft ihre Tätigkeit ein.

Da sich kein neuer Mieter für die Gassenküche finden liess, wurde die Baracke besetzt und fortan von den Besetzern weiter in Betrieb gehalten. Die Kronenwiese wurde zur „Wägeliburg“, deren Besetzer mit Anschuldigungen der Prostitution und des Drogenkonsums zu leben hatten. Die Gassenküche war zu jener Zeit wieder gut besucht. Häufig zählte sie bis zu 50 Esser pro Abend. Hinzu kamen Konzerte und Feste.

Zwischen Behörden und Besetzern kam es zu keiner nennenswerten Konfrontation, bis sich 2006 die Reklamationen der umliegenden Anwohnern stark angehäuft hatten und sich Stadtrat und Polizei gezwungen sahen zu intervenieren.

Einen Tag vor der „1000 Tage Kronenwiese“ Jubiläumsfeier, am 17. März 2006 traten Polizei und Bagger auf den Platz und räumten ihn.

Während den folgenden Jahren beherrschten nicht mehr farbenfrohe Bauten und Gefährte das Areal sondern Sonnenblumen zierten im Sommer das Gelände. Das Areal wurde zur landwirtschaftlichen Zwischennutzung freigegeben, eingezäunt, und vom Gutsbetrieb Juchhof bewirtschaftet.

Im Jahre 2008 wurde aus der jahrelangen Freihaltezone eine Wohnzone, für die 60 Wohnungen geplant waren. Im Frühjahr 2014 beginnt der Bau von 94 Wohnungen, einem Kindergarten, einem Hort und Gewerbefläche. Doch bis zum ersten Spatenstich steht die Kronenwiese zur Zwischennutzung, unter dem Patronat einer Trägerschaft (bestehend aus Grünstadt Zürich und GZ- Schindlergut), als Begegnungszone zur Verfügung.

 

Ist der Text verständlich? Und habe ich es geschafft nicht wertend zu schreiben?

lg doris

4 Gedanken zu „doris, die Geschichte der Kronenwiese

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