SNF-Projekt: Virtually Real

Fotogrammetrisch erfasstes 3D-Modell der Toni-Areal-Rampe (Screenshot: Valentin Huber)

Als erstes drittmittelfinanziertes Projekt des I.A [space] bewilligte der Schweizerische Nationalfonds im August 2018 das Forschungsprojekt «Virtually Real – Ästhetik und Wahrnehmung virtueller Räume im Film» (im Rahmen der Ausschreibung «Digital Lives». Gegenstand des Projekts ist die zunehmende Virtualisierung der Filmproduktion. Im Fokus steht der Übergang zur 3D-Erfassung realer Umgebungen und Objekte mittels 3D-Laserscanning und Fotogrammetrie. Für eine Vergleichsstudie werden Kurzspielfilme sowohl virtuell (in zuvor gescannten 3D-Räumen) als auch konventionell (in den entsprechenden Realräumen) aufgezeichnet. Anhand der Filmvarianten wird die Auswirkung auf die Wahrnehmung und die Veränderung der Arbeitsprozesse erforscht.

Niedrigauflösende experimentelle Filmszene mit dem 3D-erfassten Modell (Screenshot: Valentin Huber)

Forschungsteam Virtually Real
Gesuchsteller und Leiter: Prof. Christian Iseli, Mitgesuchsteller: Dr. David Weibel, Institut für Psychologie, Universität Bern.
Mitarbeitende:
Tom Gerber, Wendy Pillonel, Miriam Loertscher, Martin Fröhlich, Valentin Huber.
Projektpartner:
Michael Schaerer, Max Rheiner