SNF-Projekt: Virtually Real

Studio-Set von LUX (Regie: Wendy Pillonel, Kamera: Ramón Königshausen). Bild: Christian Iseli

Als erstes drittmittelfinanziertes Projekt des I.A [space] bewilligte der Schweizerische Nationalfonds im August 2018 das Forschungsprojekt «Virtually Real – Ästhetik und Wahrnehmung virtueller Räume im Film» (im Rahmen der Ausschreibung «Digital Lives». Gegenstand des Projekts ist die zunehmende Virtualisierung der Filmproduktion. Im Fokus steht der Übergang zur 3D-Erfassung realer Umgebungen und Objekte mittels 3D-Laserscanning und Fotogrammetrie. Für eine Vergleichsstudie werden Kurzspielfilme sowohl virtuell (in zuvor gescannten 3D-Räumen) als auch konventionell (in den entsprechenden Realräumen) aufgezeichnet. Anhand der Filmvarianten wird die Auswirkung auf die Wahrnehmung und die Veränderung der Arbeitsprozesse erforscht.

Studio-Dreharbeiten vor Grün (oben Mitte) mit Echtzeitdarstellung der gescannten Location (Monitor rechts unten). Projekt: LUX von Wendy Pillonel. Bild: Christian Iseli

Forschungsteam Virtually Real
Gesuchsteller und Leiter: Prof. Christian Iseli, Mitgesuchsteller: Dr. David Weibel, Institut für Psychologie, Universität Bern.
Mitarbeitende:
Tom Gerber, Wendy Pillonel, Miriam Loertscher, Valentin Huber, Martin Fröhlich, Robin Disch, Andreas Dahn.
Projektpartner:
Michael Schaerer, Max Rheiner